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UnternehmenErklärvideo · 2:37 Min.

hellotax erklärt: Die 10.000-Euro-Grenze der EU-Umsatzsteuer

Ab 10.000 Euro EU-Fernverkäufen im Jahr gilt für Onlinehändler die Umsatzsteuer des Kundenlandes. Dieser Beitrag erklärt die Grenze, den One-Stop-Shop und am Beispiel hellotax, was ein Dienstleister kostet.

Stand: 2. Oktober 2026 · 4 Quellen ansehen

Auf einen Blick

Alle Fakten →
OSS-Plan
89 € im Monat + 149 € einmalig
Länderpakete
ab 49 € im Monat pro Land + 300 € einmalig pro Land
Rabatt
20 % bei jährlicher Zahlung

Stand: 2. Oktober 2026

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10.000 Euro: Ab wann schuldet der Fuchs Umsatzsteuer in ganz Europa? Es geht um die EU-Umsatzsteuer für Onlinehändler, am Beispiel von hellotax.

Der Fuchs verkauft Produkte online an Privatkunden in mehreren EU-Ländern. Solange diese Verkäufe zusammen unter 10.000 Euro im Jahr bleiben, zahlt er deutsche Umsatzsteuer. Wichtig: Die Grenze gilt für alle EU-Länder zusammen, nicht pro Land. Wird sie überschritten, gilt der Steuersatz des Landes, in dem der Kunde sitzt. Das sind in der EU viele verschiedene Sätze und Regeln. Auf jeder Rechnung muss dann der richtige ausländische Steuersatz stehen. Wer die Grenze übersieht, schuldet die Steuer trotzdem, notfalls rückwirkend.

Damit er sich nicht in jedem Land registrieren muss, gibt es den One-Stop-Shop, kurz OSS. Er meldet alle EU-Umsätze einmal pro Quartal zentral beim Bundeszentralamt für Steuern. Das kann er kostenlos selbst im Online-Portal erledigen. Die Steuer zahlt er dann gesammelt an das Bundeszentralamt, das sie an die anderen Länder weiterleitet. Der Aufwand steckt in den Daten: jeder Verkauf mit Land, Steuersatz und Betrag.

Hier setzt hellotax an. Der Dienst sammelt die Verkaufsdaten aus Shop und Marktplätzen und erstellt die OSS-Meldung. Lagert der Fuchs Ware in einem anderen EU-Land, braucht er dort zusätzlich eine eigene Registrierung. Auch dafür bietet hellotax Länderpakete an. Die Pakete starten bei 49 Euro im Monat pro Land.

Der OSS-Plan kostet 89 Euro im Monat plus 149 Euro einmalig. Im ersten Jahr sind das rund 1.217 Euro. Bei jährlicher Zahlung gibt es 20 Prozent Rabatt, Länderpakete kosten extra. Auf Trustpilot hat hellotax 3,7 von 5 Sternen bei 286 Bewertungen. Gelobt wird die Automatisierung, kritisiert werden Support und Abbuchungen nach Kündigung.

Für einen kleinen Händler mit wenigen EU-Verkäufen lohnt sich das kaum. Er kann die OSS-Meldung selbst machen oder mit seinem Steuerberater klären. Wichtig ist nur, dass er seine EU-Umsätze im Blick behält, bevor die Grenze fällt. Interessant wird ein Dienst wie hellotax für wachsende Händler mit vielen Ländern und Lagern. Dort spart er Zeit und senkt das Risiko von Fehlern. Alternativen sind andere Steuerdienstleister oder ein Steuerberater mit Erfahrung im Onlinehandel.

Der Fuchs kennt seine Grenze: 10.000 Euro für alle EU-Länder zusammen. Ob er die Meldung selbst macht oder abgibt, entscheidet sein Umsatz und seine Zeit.

Hinweis: Finance Fox Studio kann für Vermittlungen über Links auf dieser Website eine Provision erhalten. Dieses Video ist keine Finanzberatung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die 10.000-Euro-Grenze gilt für alle EU-Fernverkäufe an Privatkunden zusammen, nicht pro Land. Darüber gilt der Steuersatz des Kundenlandes.
  • Über den One-Stop-Shop (OSS) meldet man alle EU-Umsätze einmal pro Quartal zentral beim Bundeszentralamt für Steuern, selbst und kostenlos im Online-Portal.
  • Lagerware in einem anderen EU-Land löst dort eine eigene Registrierung aus, die der OSS nicht abdeckt.
  • hellotax erstellt die OSS-Meldung aus Shop- und Marktplatzdaten: 89 Euro im Monat plus 149 Euro einmalig, im ersten Jahr rund 1.217 Euro. Länderpakete ab 49 Euro im Monat pro Land.
  • Für kleine Händler mit wenigen EU-Verkäufen lohnt sich ein Dienst kaum, für wachsende Händler mit vielen Ländern und Lagern eher.

Erklärung

Onlinehändler, die an Privatkunden in anderen EU-Ländern verkaufen, müssen ab 10.000 Euro im Jahr die Umsatzsteuer des Kundenlandes abführen.

Dieser Beitrag erklärt die Grenze, den One-Stop-Shop und am Beispiel hellotax, was ein Dienstleister kostet und wann er sich lohnt.

Wichtige Fakten

Stand: 2. Oktober 2026. Angaben können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben des Anbieters.

OSS-Plan
89 € im Monat + 149 € einmaligHerstellerangabe
Länderpakete
ab 49 € im Monat pro Land + 300 € einmalig pro LandHerstellerangabe
Rabatt
20 % bei jährlicher ZahlungHerstellerangabe
Lieferschwelle
10.000 € für alle EU-Fernverkäufe zusammen (§ 3c Abs. 4 UStG)Eigene Einschätzung
Trustpilot
3,7 von 5 aus 288 Bewertungen (abgerufen 02.10.2026)Unabhängige Quelle

Kosten

  • OSS-Plan: 89 Euro im Monat plus 149 Euro einmalig, laut Anbieter.
  • Länderpakete: New Seller 49 Euro, Established Seller 119 Euro im Monat pro Land, plus 300 Euro einmalig pro Land, laut Anbieter.
  • 20 Prozent Rabatt bei jährlicher Zahlung.

Stand: 2. Oktober 2026. Preise und Tarife können sich ändern.

Für wen?

Passt eher zu

  • Wachsende Onlinehändler mit Verkäufen in viele EU-Länder.
  • Händler mit Lagerware in anderen EU-Ländern.

Passt eher nicht zu

  • Kleine Händler mit wenigen EU-Verkäufen: Die OSS-Meldung geht kostenlos selbst oder über den Steuerberater.

Grenzen und Nachteile

  • Die OSS-Meldung selbst ist beim Bundeszentralamt für Steuern kostenlos möglich.
  • Kosten pro Land summieren sich bei mehreren Lagerländern.
  • Trustpilot 3,7 von 5, Kritik an Support und Abbuchungen nach Kündigung.
  • Keine Steuerberatung.

Alternativen

Die Nennung ist kein Vergleich und keine Rangfolge.

  • OSS selbst im BZStOnline-Portal: kostenlos
  • Steuerberater mit Erfahrung im Onlinehandel
  • andere Dienste wie Taxdoo oder countX

Quellen und Stand

Stand der Informationen: 2. Oktober 2026

Allgemeine Bildung, keine Steuer- oder Finanzberatung.

Weitere Erklärungen