Zum Inhalt springen
Finance Fox
UnternehmenErklärvideo · 2:38 Min.

Qonto erklärt: Das Geschäftskonto für die GmbH-Gründung

Eine GmbH kommt erst ins Handelsregister, wenn das Stammkapital eingezahlt ist. Dieser Beitrag erklärt am Beispiel Qonto, wie das Gründungskonto funktioniert, was es kostet und wo die Grenzen liegen.

Stand: 2. Oktober 2026 · 4 Quellen ansehen

Auf einen Blick

Alle Fakten →
Smart
19 € netto im Monat bei jährlicher Zahlung (228 € im Jahr)
Essential (Team)
49 € netto im Monat bei jährlicher Zahlung
Regulierung
Zahlungsinstitut unter Aufsicht der Banque de France, keine Bank

Stand: 2. Oktober 2026

Transkript anzeigen

Warum kann der Fuchs seine GmbH ohne Geschäftskonto nicht gründen? Es geht um das Geschäftskonto für die Gründung, am Beispiel von Qonto.

Der Fuchs gründet eine GmbH mit 25.000 Euro Stammkapital. Ins Handelsregister kommt sie erst, wenn mindestens die Hälfte davon eingezahlt ist. Also mindestens 12.500 Euro, so steht es im GmbH-Gesetz. In der Praxis braucht er dafür ein Geschäftskonto auf den Namen der Gesellschaft in Gründung. Ohne Einzahlungsnachweis geht es nicht weiter. Und das Konto muss eröffnet sein, bevor die GmbH überhaupt existiert. Bei manchen Filialbanken dauert genau dieser Schritt mehrere Wochen.

Der Fuchs eröffnet das Konto online bei Qonto. Er lädt Gesellschaftsvertrag und Ausweis hoch und bestätigt seine Identität per Video. Dann zahlt er das Stammkapital ein. Qonto stellt die Einzahlungsbestätigung aus, die der Notar für die Anmeldung braucht. Nach der Eintragung wird daraus das normale Geschäftskonto. Dazu bekommt er Firmenkarten, Überweisungen und eine Anbindung an seine Buchhaltung.

Der Tarif Smart kostet 19 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung, zuzüglich Mehrwertsteuer. Das sind rund 228 Euro im Jahr. Der größere Tarif Essential liegt bei 49 Euro im Monat. Die Kontogebühren kann die GmbH als Betriebsausgabe absetzen. Ein kostenloses Geschäftskonto gibt es selten, der Vergleich lohnt trotzdem.

Qonto ist keine klassische Bank, sondern ein französisches Zahlungsinstitut. Kundengelder werden getrennt abgesichert, es gibt aber keine gesetzliche Einlagensicherung wie bei Banken. Auf Trustpilot hat Qonto rund 59.000 Bewertungen, gelobt werden App und schnelle Eröffnung. Kritisiert werden plötzliche Kontosperrungen bei Geldwäscheprüfungen und ein schwer erreichbarer Support. Deshalb hält der Fuchs für den Notfall ein zweites Konto bereit.

Alternativen sind Filialbanken, Direktbanken und andere Anbieter wie Holvi oder N26 Business. Filialbanken bieten persönliche Beratung, sind aber oft teurer und langsamer bei der Eröffnung. Wer Bargeld einzahlen muss, braucht meist eine Bank mit Filiale. Im Test von Capitalo erhielt Qonto die Note gut. Der Fuchs vergleicht Preise, Eröffnungsdauer und Einlagensicherung, bevor er sich festlegt.

Ohne Geschäftskonto keine GmbH: Das Konto ist der erste echte Schritt der Gründung. Der Fuchs wählt das Konto nach Preis, Eröffnungstempo und Sicherheit, nicht nach Werbung.

Hinweis: Finance Fox Studio kann für Vermittlungen über Links auf dieser Website eine Provision erhalten. Dieses Video ist keine Finanzberatung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine GmbH kommt erst ins Handelsregister, wenn mindestens die Hälfte des Stammkapitals eingezahlt ist, mindestens 12.500 Euro (§ 7 Abs. 2 GmbHG).
  • Dafür braucht es ein Konto auf den Namen der Gesellschaft in Gründung. Qonto eröffnet es online und stellt die Einzahlungsbestätigung für den Notar aus.
  • Der Tarif Smart kostet 19 Euro netto im Monat bei jährlicher Zahlung, rund 228 Euro im Jahr. Der Team-Tarif Essential liegt bei 49 Euro.
  • Qonto ist keine Bank, sondern ein Zahlungsinstitut unter Aufsicht der Banque de France. Kundengelder werden getrennt verwahrt, eine gesetzliche Einlagensicherung wie bei Banken gibt es nicht.
  • Kritik bei Trustpilot: plötzliche Kontosperrungen bei Geldwäscheprüfungen und schwer erreichbarer Support.

Erklärung

Ohne eingezahltes Stammkapital keine GmbH: Für die Eintragung braucht es ein Konto auf den Namen der Gesellschaft in Gründung.

Dieser Beitrag zeigt am Beispiel Qonto, wie das Gründungskonto funktioniert, was es kostet und wo die Grenzen liegen.

Wichtige Fakten

Stand: 2. Oktober 2026. Angaben können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben des Anbieters.

Smart
19 € netto im Monat bei jährlicher Zahlung (228 € im Jahr)Herstellerangabe
Essential (Team)
49 € netto im Monat bei jährlicher ZahlungUnabhängige Quelle
Regulierung
Zahlungsinstitut unter Aufsicht der Banque de France, keine BankHerstellerangabe
Trustpilot
4,7 von 5 aus 59.602 Bewertungen (abgerufen 02.10.2026)Unabhängige Quelle

Kosten

  • Smart: 19 Euro netto im Monat bei jährlicher Zahlung, laut Anbieter.
  • Essential (Team-Tarif): 49 Euro netto im Monat bei jährlicher Zahlung, laut Capitalo.
  • Weitere Tarife (Starter, Basic, Premium) laut qonto.com.

Stand: 2. Oktober 2026. Preise und Tarife können sich ändern.

Für wen?

Passt eher zu

  • Gründer einer GmbH oder UG, die das Konto schnell online eröffnen wollen.

Passt eher nicht zu

  • Wer regelmäßig Bargeld einzahlen muss.
  • Wer eine gesetzliche Einlagensicherung wie bei einer Bank möchte.

Grenzen und Nachteile

  • Zahlungsinstitut, keine gesetzliche Einlagensicherung wie bei Banken.
  • Kritik an plötzlichen Kontosperrungen bei Geldwäscheprüfungen und an schwer erreichbarem Support.
  • Bargeldeinzahlung ist eingeschränkt.
  • Ein zweites Konto für den Notfall ist sinnvoll.

Alternativen

Die Nennung ist kein Vergleich und keine Rangfolge.

  • Holvi
  • N26 Business
  • Filialbanken: persönliche Beratung, oft teurer und langsamer bei der Eröffnung

Quellen und Stand

Stand der Informationen: 2. Oktober 2026

Allgemeine Bildung, keine Finanzberatung.

Weitere Erklärungen