Lexware Office erklärt: Die E-Rechnungspflicht für Unternehmen
Ab 2028 müssen alle Unternehmen im Inland E-Rechnungen an andere Unternehmen verschicken, größere schon ab 2027. Dieser Beitrag erklärt die Pflicht und am Beispiel Lexware Office, was eine Software dafür kostet.
Stand: 2. Oktober 2026 · 3 Quellen ansehen
Auf einen Blick
Alle Fakten →- Tarif L
- 21,90 € netto im Monat
- Tarif XL
- 32,90 € netto im Monat
- Kündigung
- monatlich kündbar
Stand: 2. Oktober 2026 · Herstellerangabe
Transkript anzeigen
Warum darf der Fuchs ab 2028 keine PDF-Rechnungen mehr verschicken? Es geht um die E-Rechnungspflicht für Unternehmen, am Beispiel von Lexware Office.
Der Fuchs verkauft an andere Unternehmen in Deutschland. Seit dem 1. Januar 2025 muss er E-Rechnungen empfangen können. Ab 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz sie auch verschicken. Ab 2028 gilt das für alle Unternehmen im Inland, die an andere Unternehmen verkaufen. Kleinunternehmer sind vom Verschicken dauerhaft ausgenommen. Einige Verbände fordern eine Verschiebung, beschlossen ist sie nicht. Der Fuchs plant deshalb mit dem aktuellen Stand und nicht mit einer Hoffnung.
Eine PDF-Datei ist keine E-Rechnung im Sinne des Gesetzes. Eine E-Rechnung ist ein strukturierter Datensatz, den Software automatisch lesen kann. Die üblichen Formate heißen XRechnung und ZUGFeRD. Word oder ein einfaches Rechnungsprogramm reichen dafür nicht mehr. Eine E-Rechnung muss außerdem acht Jahre lang unverändert aufbewahrt werden. Ein Ordner mit PDFs auf dem Desktop erfüllt das nicht zuverlässig.
Der Fuchs nutzt deshalb eine Buchhaltungssoftware wie Lexware Office. Dort schreibt er Rechnungen und verschickt sie im passenden E-Rechnungsformat. Eingehende E-Rechnungen kann er dort empfangen und lesbar anzeigen. Belege fotografiert er mit dem Smartphone, die Buchhaltung läuft im selben Programm. Die Daten kann er an seinen Steuerberater weitergeben, ohne Ordner zu schleppen. Auch Angebote, Mahnungen und die Umsatzsteuer-Voranmeldung laufen über dieselbe Oberfläche. Lexware Office kann 30 Tage kostenlos getestet werden.
Danach kostet der Tarif L 21,90 Euro im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer. Das sind rund 263 Euro im Jahr, der Tarif XL liegt bei 32,90 Euro im Monat. Die Softwarekosten sind für das Unternehmen in der Regel eine Betriebsausgabe. Auf Bewertungsportalen schneidet Lexware Office überwiegend gut ab. Kritik gibt es an Preiserhöhungen und an Grenzen bei komplexer Buchhaltung.
Alternativen sind sevdesk, Accountable oder die Software des eigenen Steuerberaters. Wichtig ist nur, dass das Programm E-Rechnungen erstellen und empfangen kann. Der Fuchs testet zuerst, ob es zu seinen Abläufen passt. Und er schickt eine Testrechnung an einen Kunden, bevor die Pflicht greift.
Ab 2028 ist die PDF-Rechnung für den Fuchs vorbei. Er stellt jetzt um, damit er beim Stichtag keinen Stress hat.
Hinweis: Finance Fox Studio kann für Vermittlungen über Links auf dieser Website eine Provision erhalten. Dieses Video ist keine Finanzberatung.
Das Wichtigste in Kürze
- Seit 1. Januar 2025 müssen Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Ab 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz sie verschicken, ab 2028 alle im Inland, die an Unternehmen verkaufen.
- Kleinunternehmer sind vom Verschicken ausgenommen. Eine Verschiebung wird gefordert, beschlossen ist sie nicht (Stand 02.10.2026).
- Eine PDF-Datei ist keine E-Rechnung. Übliche Formate sind XRechnung und ZUGFeRD, die Aufbewahrungsfrist beträgt acht Jahre.
- Lexware Office erstellt und empfängt E-Rechnungen. Tarif L kostet 21,90 Euro netto im Monat, XL 32,90 Euro, monatlich kündbar.
- Kritik gibt es an Preiserhöhungen und Grenzen bei komplexer Buchhaltung.
Erklärung
PDF-Rechnungen an andere Unternehmen sind bald nicht mehr zulässig: Ab 2027 und 2028 greift schrittweise die Pflicht zur E-Rechnung.
Dieser Beitrag erklärt die Pflicht und am Beispiel Lexware Office, was eine Software dafür kostet und wo die Grenzen liegen.
Wichtige Fakten
Stand: 2. Oktober 2026. Alle Angaben: Herstellerangabe. Angaben können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben des Anbieters.
- Tarif L
- 21,90 € netto im Monat
- Tarif XL
- 32,90 € netto im Monat
- Kündigung
- monatlich kündbar
- E-Rechnungsformate
- XRechnung, ZUGFeRD
Kosten
- L: 21,90 Euro netto im Monat, XL: 32,90 Euro netto im Monat, laut Anbieter (regulär, ohne Aktionsrabatt).
- Kleinere Tarife S (7,90 Euro) und M (12,90 Euro) laut Anbieter.
Stand: 2. Oktober 2026. Preise und Tarife können sich ändern.
Für wen?
Passt eher zu
- Kleine Unternehmen und Selbstständige, die an andere Unternehmen verkaufen und Rechnungen bisher als PDF verschicken.
Passt eher nicht zu
- Unternehmen mit komplexer Buchhaltung.
- Kleinunternehmer, die nur empfangen müssen, brauchen nicht zwingend ein Bezahlprogramm.
Grenzen und Nachteile
- Kritik an Preiserhöhungen.
- Grenzen bei komplexer Buchhaltung.
- Die Rechtslage kann sich ändern, eine Verschiebung wird gefordert.
- Keine Steuerberatung.
Alternativen
Die Nennung ist kein Vergleich und keine Rangfolge.
- sevdesk
- Accountable
- Software des Steuerberaters
Quellen und Stand
Stand der Informationen: 2. Oktober 2026
- Lexware — Preise Lexware Office HerstellerangabeBelegt: S 7,90 €, M 12,90 €, L 21,90 €, XL 32,90 € netto/Monat, monatlich kündbarAbgerufen am 2. Oktober 2026
- Bundesministerium der Finanzen — Einführung der obligatorischen E-Rechnung Offizielle QuelleBelegt: Empfang ab 2025, Versand ab 2027/2028, Kleinunternehmer, Formate, AufbewahrungAbgerufen am 25. September 2026
- IHK — E-Rechnung ab 2025 verpflichtend Unabhängige QuelleBelegt: Zeitplan unverändert, Verschiebung gefordert, nicht beschlossenAbgerufen am 2. Oktober 2026
Allgemeine Bildung, keine Steuer- oder Rechtsberatung.


