ohne-makler.net erklärt: Festpreis statt Maklerprovision beim Wohnungsverkauf
Beim Wohnungsverkauf mit Makler zahlt der Verkäufer oft eine fünfstellige Provision. Dieser Beitrag erklärt am Beispiel ohne-makler.net, wie ein Festpreis-Modell funktioniert, ab welchem Kaufpreis es sich lohnt und wo die Grenzen liegen.
Stand: 2. Oktober 2026 · 4 Quellen ansehen
Auf einen Blick
Alle Fakten →- Preis
- 3.999 € für Wohnimmobilien bis 200 m²
- Fälligkeit
- innerhalb von 14 Tagen nach dem Notartermin, ohne Verkauf keine Zahlung
- Leistungen
- Ansprechpartner, Bewertung mit Preisempfehlung, Fotograf, 3D-Grundriss, 360-Grad-Tour, Unterlagencheck, Portalvermarktung
Stand: 2. Oktober 2026
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Warum zahlt der Fuchs beim Wohnungsverkauf keine 14.000 Euro Maklerprovision? Es geht um den Immobilienverkauf mit Festpreis statt Provision, am Beispiel von ohne-makler.net.
Wer eine Wohnung mit Makler verkauft, zahlt eine Provision. Der Makler bewertet die Wohnung, macht Fotos, organisiert Besichtigungen und verhandelt mit Käufern. Sie beträgt je nach Region bis zu 7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer. Seit Ende 2020 wird sie bei Wohnungen und Einfamilienhäusern meist zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Für den Verkäufer bleiben dann bis zu 3,57 Prozent. Bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro sind das 14.280 Euro.
Der Fuchs wählt ein anderes Modell: einen festen Preis statt eines Prozentsatzes. Bei ohne-makler.net kostet das Paket OM-Premium 3.999 Euro für Wohnimmobilien bis 200 Quadratmeter. Darin enthalten sind ein fester Ansprechpartner, eine Bewertung mit Preisempfehlung und ein Fotograf. Dazu kommen ein 3D-Grundriss, eine 360-Grad-Tour und ein Unterlagencheck. Das Inserat wird anschließend auf den großen Immobilienportalen vermarktet. Anfragen von Interessenten laufen gesammelt bei ihm ein, und er vereinbart die Termine selbst.
Der Fuchs rechnet nach: 3.999 Euro statt 14.280 Euro. Das sind gut 10.000 Euro, die bei ihm bleiben. Bei einem Kaufpreis von 100.000 Euro sieht es anders aus. Dort läge der Verkäuferanteil bei nur 3.570 Euro, also unter dem Festpreis. Der Festpreis lohnt sich also vor allem bei höheren Kaufpreisen. Grob liegt die Grenze bei rund 112.000 Euro Kaufpreis, darüber spart der Fuchs.
Die Besichtigungen macht der Fuchs selbst, und auch die Verhandlung mit Käufern. Erfahrungsberichte zeigen, dass das viel eigene Zeit kostet. Bezahlt wird laut Anbieter erst nach dem Notartermin. Kommt kein Verkauf zustande, fällt der Festpreis nicht an. Trotzdem liest der Fuchs die Bedingungen vor dem Vertrag genau. Bei Trusted Shops hat ohne-makler.net rund 5.000 Bewertungen, überwiegend positiv.
Die Alternativen sind ein klassischer Makler oder ein ganz privater Verkauf. Ein Makler übernimmt Besichtigungen und Verhandlung, kostet aber deutlich mehr. Ein reiner Privatverkauf kostet am wenigsten, aber Fotos und Unterlagen muss er selbst organisieren.
Das Festpreis-Modell passt für Eigentümer, die Zeit haben und selbst mit Käufern sprechen wollen. Und die ihre Wohnung gut kennen und Fragen zu Nebenkosten oder Sanierungen selbst beantworten können. Und für Immobilien, bei denen die Provision deutlich über dem Festpreis liegen würde.
Der Fuchs zahlt keine 14.000 Euro, weil er einen Teil der Arbeit selbst übernimmt. Ob sich das lohnt, zeigt eine ehrliche Rechnung mit dem eigenen Kaufpreis.
Hinweis: Finance Fox Studio kann für Vermittlungen über Links auf dieser Website eine Provision erhalten. Dieses Video ist keine Finanzberatung.
Das Wichtigste in Kürze
- Seit Ende 2020 wird die Maklerprovision beim Verkauf von Wohnung oder Einfamilienhaus meist zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Bei regional bis zu 7,14 Prozent bleiben für den Verkäufer bis zu 3,57 Prozent, bei 400.000 Euro Kaufpreis also 14.280 Euro.
- Das Paket OM-Premium von ohne-makler.net kostet 3.999 Euro für Wohnimmobilien bis 200 Quadratmeter, mit Ansprechpartner, Bewertung, Fotograf, 3D-Grundriss, 360-Grad-Tour, Unterlagencheck und Portalvermarktung.
- Bezahlt wird laut Anbieter erst nach dem Notartermin. Kommt kein Verkauf zustande, fällt der Festpreis nicht an.
- Besichtigungen und Verhandlung übernimmt der Eigentümer selbst, das kostet eigene Zeit.
- Der Festpreis lohnt sich vor allem bei höheren Kaufpreisen, grob ab rund 112.000 Euro.
Erklärung
Wer eine Wohnung mit Makler verkauft, zahlt als Verkäufer oft eine fünfstellige Provision.
Dieser Beitrag zeigt am Beispiel ohne-makler.net, wie ein Festpreis-Modell funktioniert, ab welchem Kaufpreis es sich lohnt und was der Eigentümer selbst übernehmen muss.
Wichtige Fakten
Stand: 2. Oktober 2026. Angaben können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben des Anbieters.
- Preis
- 3.999 € für Wohnimmobilien bis 200 m²Herstellerangabe
- Fälligkeit
- innerhalb von 14 Tagen nach dem Notartermin, ohne Verkauf keine ZahlungHerstellerangabe
- Leistungen
- Ansprechpartner, Bewertung mit Preisempfehlung, Fotograf, 3D-Grundriss, 360-Grad-Tour, Unterlagencheck, PortalvermarktungHerstellerangabe
- Selbst zu erledigen
- Besichtigungen und Verhandlung mit KäufernHerstellerangabe
- Trusted Shops
- 4,54 von 5 aus 5.015 Bewertungen seit 2014 (abgerufen 02.10.2026)Unabhängige Quelle
Kosten
- OM-Premium: 3.999 Euro einmalig für Wohnimmobilien bis 200 Quadratmeter, fällig erst nach dem Notartermin, laut Anbieter.
- Zum Vergleich: Verkäuferanteil der Maklerprovision bei hälftiger Teilung bis 3,57 Prozent inklusive Mehrwertsteuer, je nach Region.
Stand: 2. Oktober 2026. Preise und Tarife können sich ändern.
Für wen?
Passt eher zu
- Eigentümer, die Zeit haben und selbst mit Käufern sprechen wollen.
- Wohnungen mit höherem Kaufpreis, bei denen die Provision deutlich über dem Festpreis läge.
Passt eher nicht zu
- Wer Besichtigungen und Verhandlung komplett abgeben möchte.
- Günstige Immobilien: Unter rund 112.000 Euro Kaufpreis liegt der Verkäuferanteil der Provision unter dem Festpreis.
Grenzen und Nachteile
- Besichtigungen und Verhandlung macht der Eigentümer selbst, Erfahrungsberichte nennen viel eigenen Zeitaufwand.
- Der Festpreis gilt bis 200 Quadratmeter Wohnfläche.
- Die Rechnung hängt vom Kaufpreis und von der regionalen Provisionshöhe ab.
- Die Vertragsbedingungen vor Abschluss genau lesen.
Alternativen
Die Nennung ist kein Vergleich und keine Rangfolge.
- Klassischer Makler: übernimmt Besichtigungen und Verhandlung, kostet deutlich mehr
- Privatverkauf über Portale: am günstigsten, Fotos und Unterlagen selbst organisieren
Quellen und Stand
Stand der Informationen: 2. Oktober 2026
- ohne-makler.net — OM-Premium / Full-Service HerstellerangabeBelegt: 3.999 €, max. 200 m², Leistungsumfang, Zahlung nach Notartermin, ohne Verkauf keine ZahlungAbgerufen am 2. Oktober 2026
- Bundesministerium der Justiz — § 656c BGB Offizielle QuelleBelegt: hälftige Teilung der Maklerprovision bei Wohnung und EinfamilienhausAbgerufen am 2. Oktober 2026
- Bundesministerium der Justiz — § 656d BGB Offizielle QuelleBelegt: Weitergabe der Maklerkosten höchstens in gleicher HöheAbgerufen am 2. Oktober 2026
- Trusted Shops — Bewertungen ohne-makler.net Unabhängige QuelleBelegt: 4,54 von 5 aus 5.015 Bewertungen seit 15.08.2014Abgerufen am 2. Oktober 2026
Allgemeine Bildung, keine Rechts- oder Finanzberatung.


