Zum Inhalt springen
Finance Fox
InvestierenErklärvideo · 2:46 Min.

Whitebox erklärt: Robo-Advisor oder eigenes ETF-Depot

Ein Robo-Advisor nimmt einem Arbeit ab, kostet aber eine jährliche Gebühr. Dieser Beitrag rechnet am Beispiel Whitebox mit 30.000 Euro vor, was die Verwaltung kostet und für wen sie sich lohnt.

Stand: 2. Oktober 2026 · 3 Quellen ansehen

Auf einen Blick

Alle Fakten →
Value
bis 0,95 % p. a. bis 30.000 €, darüber sinkend
Global
0,35 % p. a. plus ETF-Kosten
Sparplan
ab 25 € im Monat

Stand: 2. Oktober 2026

Transkript anzeigen

285 Euro oder 60 Euro im Jahr: Wie legt der Fuchs seine 30.000 Euro an? Es geht um Robo-Advisor gegen das eigene ETF-Depot, am Beispiel von Whitebox.

Der Fuchs hat 30.000 Euro, die er langfristig anlegen möchte. Er kann ETFs selbst in einem günstigen Depot kaufen. Dann muss er selbst auswählen, aufteilen und regelmäßig nachjustieren. Oder er lässt das Geld von einem Robo-Advisor verwalten. Der Unterschied liegt nicht in der Rendite, sondern in Arbeit und Kosten.

Whitebox ist ein solcher Robo-Advisor mit fertigen ETF-Portfolios. Der Fuchs beantwortet Fragen zu Ziel, Anlagedauer und Risiko. Whitebox stellt daraus eine Mischung aus Aktien- und Anleihen-ETFs zusammen. Das Portfolio wird überwacht und bei Bedarf wieder ausbalanciert. Ein Sparplan ist ab 25 Euro im Monat möglich. Das Depot liegt bei einer Partnerbank, das Geld ist als Sondervermögen vom Anbieter getrennt.

Dieser Service kostet eine jährliche Gebühr. Bei der Strategie Value sind es bis zu 0,95 Prozent im Jahr, für Beträge bis 30.000 Euro. Auf 30.000 Euro sind das 285 Euro pro Jahr. Ein eigenes ETF-Depot kostet bei rund 0,2 Prozent etwa 60 Euro. Der Unterschied von 225 Euro jährlich ist der Preis für die Verwaltung. Bei größeren Beträgen sinkt der Prozentsatz laut Staffel, die absoluten Kosten steigen aber weiter. Die Strategie Global ist mit 0,35 Prozent plus ETF-Kosten günstiger, bietet aber weniger Steuerung. Über Jahrzehnte wirkt jeder Zehntelprozentpunkt Kosten spürbar auf das Ergebnis.

Finanztip und Stiftung Warentest sehen Robo-Advisor als Option für Anleger ohne Zeit oder Lust. Sie kosten aber mehr als ein selbst geführtes ETF-Depot. Und wie bei jeder ETF-Anlage sind Kursverluste möglich. Einen Robo-Advisor wählt man wegen Bequemlichkeit, nicht wegen einer versprochenen Rendite.

Whitebox passt für Anleger, die ihr Geld bewusst nicht selbst verwalten wollen. Wer gern selbst entscheidet, spart mit dem eigenen Depot Gebühren. Dafür braucht er etwas Grundwissen und einmal im Jahr eine halbe Stunde Zeit. Einfache ETF-Sparpläne gibt es bei vielen Brokern ab null Euro Ordergebühr. Andere Robo-Advisor wie growney, quirion oder Scalable bieten ähnliche Modelle.

285 Euro oder 60 Euro: Der Fuchs bezahlt nur dann mehr, wenn er dafür echte Arbeit abgibt. Die Rechnung macht er mit seinem eigenen Betrag und aktuellen Preisen.

Hinweis: Finance Fox Studio kann für Vermittlungen über Links auf dieser Website eine Provision erhalten. Dieses Video ist keine Finanzberatung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Robo-Advisor wie Whitebox stellt aus Fragen zu Ziel, Anlagedauer und Risiko ein ETF-Portfolio zusammen und gleicht es bei Bedarf wieder aus.
  • Die Strategie Value kostet bis zu 0,95 Prozent im Jahr für Beträge bis 30.000 Euro, auf 30.000 Euro also 285 Euro. Darüber sinkt der Prozentsatz.
  • Ein eigenes ETF-Depot kostet bei rund 0,2 Prozent etwa 60 Euro im Jahr. Die Differenz ist der Preis für die Verwaltung.
  • Die Strategie Global kostet 0,35 Prozent plus ETF-Kosten. Sparpläne sind ab 25 Euro möglich.
  • Whitebox passt für Anleger, die ihr Geld bewusst nicht selbst verwalten wollen.

Erklärung

Ein Robo-Advisor übernimmt Auswahl und Ausbalancieren eines ETF-Portfolios, verlangt dafür aber eine jährliche Gebühr.

Dieser Beitrag rechnet am Beispiel Whitebox mit 30.000 Euro vor, was die Verwaltung im Vergleich zum eigenen Depot kostet.

Wichtige Fakten

Stand: 2. Oktober 2026. Angaben können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben des Anbieters.

Value
bis 0,95 % p. a. bis 30.000 €, darüber sinkendUnabhängige Quelle
Global
0,35 % p. a. plus ETF-KostenUnabhängige Quelle
Sparplan
ab 25 € im MonatUnabhängige Quelle
Verwahrung
bei einer Partnerbank, als Sondervermögen getrennt vom AnbieterHerstellerangabe

Kosten

  • Value: bis zu 0,95 Prozent im Jahr für Beträge bis 30.000 Euro, darüber laut Staffel sinkend, laut extraETF und Vergleichsportalen (Stand 2026).
  • Global: 0,35 Prozent im Jahr plus ETF-Kosten.

Stand: 2. Oktober 2026. Preise und Tarife können sich ändern.

Für wen?

Passt eher zu

  • Anleger, die ihr Geld bewusst nicht selbst auswählen und ausbalancieren wollen.

Passt eher nicht zu

  • Wer gern selbst entscheidet und mit einem eigenen ETF-Depot Gebühren sparen will.

Grenzen und Nachteile

  • Teurer als ein eigenes ETF-Depot, über Jahrzehnte wirkt jeder Zehntelprozentpunkt Kosten spürbar.
  • Bei höheren Beträgen sinkt der Prozentsatz, die absoluten Kosten steigen aber weiter.
  • Kursrisiko: ETFs können an Wert verlieren. Keine Anlageberatung.

Alternativen

Die Nennung ist kein Vergleich und keine Rangfolge.

  • eigenes ETF-Depot: günstiger, aber mehr eigene Arbeit
  • growney
  • quirion
  • Scalable

Quellen und Stand

Stand der Informationen: 2. Oktober 2026

  • extraETF — Whitebox Robo-Advisor Test Unabhängige QuelleBelegt: Value bis 0,95 % bis 30.000 €, Global 0,35 %, ETF-Kosten, Sparplan ab 25 €Abgerufen am 2. Oktober 2026
  • Finanztip — Robo-Advisor Unabhängige QuelleBelegt: Robo teurer als eigenes Depot, Option für Anleger ohne ZeitAbgerufen am 25. September 2026
  • Whitebox — Robo-Advisor HerstellerangabeBelegt: ETF-Portfolios, Rebalancing, Verwahrung bei PartnerbankAbgerufen am 25. September 2026

Allgemeine Bildung, keine Anlageberatung. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden.

Weitere Erklärungen